Der bisherige Garten mit Wohnhaus und Scheune befindet sich innerhalb der gelb markierten Fläche.

Ab 01.01.2019 werde ich die grün markierte Wiese meines Bruder dazupachten. Der bisherige Garten hat eine Grösse von etwa ½ ha. Die Wiese ist etwa 1 ½ ha gross. Somit wird das Grundstück auf etwa 2 ha vergrössert.

Auf der neuen Wiese entstehen mehrere  Wildhecken mit einem Krautsaum von etwa 4 m breite. Der Saum der die Hecken umgibt, ist ebenso wichtig wie die Hecke selbst. Er bietet vielen Tieren Schutz, Nahrung und Lebensraum. Zwischen den Heckenteilen wird das Gras nicht gemäht. So entstehen Wild-und Filzgrasstreifen, die wiederum verschiedenen Tieren, wie dem Mauswiesel, als Lebensraum dienen.

Als zusätzlichen Lebensraum möchte ich noch einige Holz-und Steinhaufen anlegen.

In die Wiese wird der Klappertopf eingesäät. Der Klappertopf ist ein Halbschmarotzer. Er ernährt sich von bestimmten Grässern, die dann über mehrere Jahre verkümmen und schliesslich ganz verschwinden. Somit wird die Wiese durch den Einsatz des Klappertopfs auf natürliche Art ausgemagert.

Auf dem rechten Teil der grün markierten Fläche möchte ich eine kleine Streuobstwiese anlegen. Gepflanzt werden etwa 20-30 junge Obstbäume, alles hochstämmige, überwiegend alte Sorten.

Die ganzen Massnahmen möchte ich innerhalb von 5 Jahren umsetzen. Durch die Vergrösserung unseres Gartens um das Dreifache, kann ich auch Arten unterstützen, die einen grösseren Lebensraum mit verschiedenen Strukturen beanspruchen.


Hecken entlang des Rheinauer Naturlehrpfades


Die einzelnen Stationen sind gut beschildert wie die drei Beispiele zeigen.